Mindestens 37 Tote bei Überflutungen in China

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Dutzende Tote bei Überschwemmungen in China. AFP
 Bei den schwersten Überflutungen seit vielen Jahren sind im Nordosten von China mindestens 37 Menschen ums Leben gekommen. Wegen der äußerst heftigen Regengüsse vom Freitag und Samstag seien allein in der Provinz Liaoning zwölf Menschen umgekommen, 32 weitere würden noch vermisst, berichtete die Nachrichtenagentur Xinhua. In den Provinzen Jilin und Hailongjiang starben jeweils 14 und elf Menschen.
Mehr als 2500 Häuser wurden durch die Überschwemmungen zerstört, 12.500 Behausungen wurden schwer beschädigt. Etwa 140.000 Chinesen waren zum Verlassen ihrer Häuser gezwungen, berichtete Xinhua.
Auch der äußerste Osten Russlands kämpfte am Wochenende weiter mit schweren Überflutungen in Folge heftiger Regenfälle. Mehr als 17.000 Menschen mussten ihre Häuser verlassen. Am schwersten waren die Regionen Amur und Chabarowsk betroffen. Im schlimmsten Fall müssten bis zu 100.000 Menschen in Notunterkünfte gebracht werden, warnte der Minister für Regionale Entwicklung, Viktor Ischajew.
In einer Videokonferenz mit örtlichen Regierungsvertretern sprach Präsident Wladimir Putin nach Angaben russischer Nachrichtenagenturen von "schweren Schäden". Weite Gebiete stünden unter Wasser, vielerorts seien Strom- und Telefonnetze zerstört. Die Lage sei "schwierig, aber unter Kontrolle", sagte Putin. Die schweren Niederschläge dauern in einigen Regionen bereits seit mehreren Wochen an.
AFP

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