Islamisten-Führer Belmokhtar angeblich von USA in Libyen getötet

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Das US-Militär hat in Libyen angeblich einen der meistgesuchten Islamisten-Anführer getötet.
Der einäugige Algerier Mokhtar Belmokhtar sei infolge amerikanischer Luftangriffe ums Leben gekommen, teilte die international anerkannte Regierung Libyens am Sonntagabend mit. Belmokhtar gilt als Drahtzieher des Angriffs von Amenas in Algerien Anfang 2013, bei dem in Gasförderanlagen zahlreiche Ausländer als Geiseln genommen wurden. Er hat Beziehungen zum Extremistennetzwerk Al-Kaida und kämpfte in den 1990er Jahren in Afghanistan sowie später in zahlreichen afrikanischen Ländern, darunter Mali. In der Vergangenheit wurde bereits mehrfach vermeldet, dass er getötet worden sei.
Das US-Verteidigungsministerium bestätigte, dass das Militär Samstagnacht in Libyen ein Ziel mit Verbindungen zu Al-Kaida angegriffen habe. Um wen oder was es sich bei dem Ziel handelte, konnte eine Pentagon-Sprecherin jedoch nicht ausführen.
Libyen versinkt fast vier Jahre nach dem Sturz des langjährigen Machthabers Muammar Gaddafi im Chaos. Radikale Gruppen wie Al-Kaida oder der Islamische Staat (IS) fassen immer mehr Fuß. Gleichzeitig droht ein Machtkampf zwischen zwei Regierungen und zwei Parlamenten das Land zu spalten. Die international anerkannte Regierung agiert vom Osten aus, seit sie im August die Kontrolle über die Hauptstadt Tripolis und den Westen Libyens verlor.
REUTERS

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